Schlechte Wundheilung? Ursachen und Hilfe bei der Versorgung

Einen Moment nicht aufgepasst und schon ist es passiert: Sie haben eine Wunde! In den meisten Fällen ist das nicht weiter schlimm und die Verletzung heilt mit der richtigen Wundversorgung innerhalb kurzer Zeit ab. Doch trotz ausreichender Versorgung kann es vorkommen, dass eine Wunde schlecht oder gar nicht abheilt – zum Beispiel auf Grund von Entzündungen, der Ernährung oder Vorerkrankungen.

Was sind die Ursachen für schlecht oder nicht heilende Wunden?

Kleinere und unscheinbare akute Verletzungen sind nicht zu unterschätzen, denn jede chronische Wunde ist aus einer ursprünglich akuten Wunde heraus entstanden. Um Komplikationen zu vermeiden, ist es wichtig, die Ursachen für die mögliche Verzögerung des Heilungsprozesses zu kennen. So resultiert eine schlechte Wundheilung oft aus einem geschwächten Immunsystem und kann durch folgende Faktoren begünstigt werden:

  • Bakterien, Pilze oder sonstige Erreger können in die Wunde gelangen und Infektionen hervorrufen. Die entstandene Entzündung ist, neben der Wunde selbst, eine zusätzliche Belastung für unser Immunsystem und kann den Heilungsprozess deutlich beeinträchtigen.

  • Bereits bestehende Erkrankungen können ebenfalls einen Einfluss auf den Heilungsprozess haben. Vor allem Gefäßerkrankungen und Diabetes gehören zu den häufigsten Ursachen einer krankheitsbedingten Wundheilungsstörung. Aber auch durch Grunderkrankungen wie Blutarmut oder Blutgerinnungsstörungen kann es zur Beeinträchtigung des Wundverschlusses und der Regeneration der Haut kommen.

  • Mangelnde Versorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen oder der Missbrauch von Alkohol und Drogen sind weitere Gründe, die den Prozess der Wundheilung stören können. Ein gesunder, aktiver Lebensstil in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung hat viele Vorteile und kann sich unter anderem auch positiv auf unser Immunsystem auswirken – und somit auch auf den Stoffwechsel und die Selbstheilungsmechanismen unseres Körpers.

  • Auch bestimmte Medikamente, können direkt oder indirekt Einfluss auf die Prozesse der Wundheilung nehmen. Immunsuppressiva wie Kortison unterdrücken das Immunsystem und können so die Abwehr von Entzündungen beeinträchtigen. In der Krebstherapie verwendete Zytostatika (Chemotherapie) haben einen Einfluss auf die Zellteilung und somit auch auf die Prozesse der Wundheilung. Aber auch gerinnungshemmende Medikamente (Antikoagulanzien) können den Wundheilungsprozess negativ beeinflussen.

Wie kann man schlecht heilenden Wunden vorbeugen?

Die beste Maßnahme zur Vorbeugung schlecht heilender Wunden ist die richtige Versorgung. Diese fängt schon direkt nach der Entstehung der Verletzung mit der sanften Reinigung an: Spülen sie die Wunde vorsichtig mit Trinkwasser aus und entfernen Sie Fremdkörper vorsichtig mit einer Pinzette. Die Annahme, eine Wunde am besten „an der Luft heilen“ zu lassen – wie es früher gerne mal geraten wurde – gilt nach dem heutigen Stand der Medizin als überholt. Hydrogele wie von Tyrosur® lassen die Verletzung atmen und versorgen sie gleichzeitig mit Feuchtigkeit. So wird der gesamte Heilungsprozess einer Wunde unterstützt.

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweißen, Mineralstoffen und Vitaminen trägt zur Versorgung mit wichtigen Nährstoffen bei und kann zu Förderung der Wundheilung beitragen. Auf schädliche Substanzen, wie z.B. Nikotin oder Alkohol, sollte verzichtet werden.

Pflichtangaben & Hinweise

*Tyrosur® Wundheilgel/Wundheilpuder ist ein Wundbehandlungsmittel zur (lindernden) Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern wie z. B. Riss-, Kratz- und Schürfwunden.

Tyrosur® CareExpert Wundgel ist ein Medizinprodukt. Tyrosur® Wundheilgel und Wundheilpuder sind Arzneimittel.

Tyrosur® Wundheilgel, Tyrosur® Wundheilpuder Pulver zur Anwendung auf der Haut. Wirkstoff: Tyrothricin. Anwendungsgebiete: Zur (lindernden) Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern wie z.B. Riss-, Kratz-, Schürfwunden. Warnhinweis: Tyrosur® Wundheilgel: Enthält Propylenglycol! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: März 2017. Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, 61138 Niederdorfelden.

Pflichtangaben & Hinweise*