Tyrosur® Wundbehandlung mit Verantwortung

Wunden sind die kleinen, bösen Überraschungen des Alltags. Jede kleine, oberflächliche Wunde oder Entzündung ist aufgrund der eingedrungenen Bakterien von der Hauoberfläche oder einer nachträglichen Verschmutzung mit Keimen infiziert, die die Wundheilung stören können. Mit Tyrosur® Wundheilgel und Tyrosur® Wundheilpuder können Sie Wunden verlässlich behandeln, denn Tyrosur® ist 2-fach aktiv: Es beschleunigt die Wundheilung und bekämpft die bakterielle Infektion*.

So ist es kein Wunder, dass 90% der Verwender mit Tyrosur® "außerordentlich" und "sehr" zufrieden sind*, ob bei Schürf-, Kratz-, Riss- oder vielen anderen kleinen, oberflächlichen Wunden.

Tyrosur® ist als kühlendes Gel und als Puder rezeptfrei in Ihrer Apotheke erhältlich.

* Tyrosur® ist ein Wundbehandlungsmittel. Zur lindernden Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern wie z.B. Riss-, Kratz-, Schürfwunden.

1Repräsentative Konsumentenbefragung zum Thema Wundbehandlung; n = 1.000; durchgeführt von bonsai GmbH im Auftrag von Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, Mai 2015

Tyrosur® Wundheilgel

Tyrosur Wundheilgel Produktabbildungen 5 g, 15 g und 25 g

Das Tyrosur® Wundheilgel ist universell einsetzbar: bei offenen, geschlossenen, trockenen sowie wenig nässenden Wunden*. Es basiert auf einer atmungsaktiven Hydro-Gel Basis und entspicht somit den Standards der modernen Wundversorgung. Beim Auftragen auf die Wunde hat das Tyrosur® Wundheilgel einen angenehm kühlenden Effekt.

Die richtige Anwendung

Tragen Sie das Tyrosur® Wundheilgel morgens, (mittags) und abends auf, sodass die betroffenen Hautpartien mit Tyrosur® Wundheilgel bedeckt sind. Ein Verband ist bei leichteren Verletzungen oder Hautentzündungen an unbedeckten Körperstellen in der Regel nicht erforderlich. Bei einer nässenden Wunde empfiehlt sich das Anlegen eines Schutzverbandes, der jeweils nach 1-2 Tagen oder gemäß ärztlicher Anweisung erneuert werden sollte.

Packungsgrößen

Tyrosur® Wundheilgel gibt es in folgenden Packungsgrößen:

  • 5g Wundheilgel N1
  • 15g Wundheilgel
  • 25g Wundheilgel N3

Tyrosur® Wundheilpuder

Tyrosur Wundheilpuder Produktabbildungen 5 g und 20 g

Das Tyrosur® Wundheilpuder basiert auf einer wasserlöslichen Milchzuckerbasis und eignet sich besonders zur Wundbehandlung von wenig nässenden Wunden. Es verklumpt nicht, sondern löst sich im Wundsekret auf und zieht schnell ein, wodurch die Anwendung vereinfacht wird. Da Tyrosur® Wundheilpuder nur auf der Haut angewendet wird, kann es auch bei einer Laktoseintoleranz angewendet werden.

Die richtige Anwendung

Das Tyrosur® Wundheilpuder wird morgens (und abends) in dünner Schicht auf die zu behandelnden Hautpartien aufgestreut und gegebenenfalls mit Verbandstoff abgedeckt.

Packungsgrößen

Tyrosur® Wundheilpuder gibt es in folgenden Packungsgrößen:

  • 5g Puder N1
  • 20g Puder N3
*Tyrosur® ist ein Wundbehandlungsmittel. Zur lindernden Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern wie z.B. Riss-, Kratz-, Schürfwunden.

Wieso Tyrothricin als Wirkstoff?

Keime lauern überall
Oft ist es nur ein kleiner Moment der Unachtsamkeit, der zu Alltagsverletzungen wie Riss-, Kratz- und Schürfwunden führt - sogenannte kleine, oberflächliche Wunden. Auch kleine Wunden sollte man nicht unterschätzen, denn jede Wunde ist infiziert. Jeder Mensch besitzt eine Vielzahl von Bakterien auf seiner Haut. Wird die Hautschicht verletzt, wie zum Beispiel bei einer Schürf-, Riss- oder Kratzwunde, können die Bakterien in die Wunde eindringen und sich dort ausbreiten. Tyrosur® Wundheilgel oder Tyrosur® Wundheilpuder mit dem Wirkstoff Tyrothricin bekämpft die wichtigsten Erreger einer Wundinfektion, befeuchtet die Wunde und unterstützt den Heilungsprozess.

Was ist Tyrothricin?
Tyrothricin ist der Wirkstoff im Tyrosur® Wundheilgel und Tyrosur® Wundheilpuder. Es handelt sich dabei um ein Peptidgemisch aus den beiden antimikrobiellen Peptiden (AMP) Tyrocidin und Gramicidin. Das Besondere an Tyrothricin ist sein dualer Wirkmechanismus, der in erster Linie auf die Zellmembran von Erregerzellen, insbesondere Gram-positiver Bakterien, gerichtet ist. Der duale Angriff von Tyrocidin und Gramicidin zerstört die Zellmembran dieser Erreger und sorgt somit für eine schnelle bakterizide Wirkung (innerhalb weniger Minuten), welche die Resistenzentwicklung so weit erschwert, dass auch nach über 50 Jahren der Anwendung keine Resistenzen beobachtet wurden.1 Körpereigene Zellen bleiben dabei unter therapeutischen Bedingungen unbeeinträchtigt, wie in Studien gezeigt werden konnte. Auch Kreuzresistenten, wie sie bei Lokalantibiotika auftreten können, liegen nicht vor.

Exponentielles Wachstum: Staphylococcus aureus

Bakterienwachstum Wunde

1 Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Sebastian Suerbaum, Helmut Hahn, Gerd-Dieter Burchard, Stefan H. Kaufmann, Thomas F. Schulz, Springer-Verlag, 2012. Die Teilungsgeschwindigkeit (Generationszeit) liegt bei günstigem Milieu und optimalen Temperaturbedingungen für viele Bakterien bei etwa 20 bis 30 Minuten. Die Grafik zeigt die theoretische Vermehrung einer einzigen Bakterie bei einer Generationszeit von 20 Minuten nach 4, 8 und 10 Stunden.

Antimikrobielle Peptide (kurz: AMP) haben als Wirkmechanismus die Natur zum Vorbild. Denn derartige Eiweißfragmente sind eine wichtige Komponente des Immunsystems des Menschen. Tyrothricin (gehört zu der Klasse der AMP) wird von Bakterien produziert.

Der Einsatz von lokalen klassischen Antibiotika, kann zu Resistenzen führen. Besonders gefürchtet sind Kreuzresistenzen, wodurch Keime gegenüber mehreren Antibiotika resistent werden. Insbesondere der MRSA (Krankenhauskeim) kann hierzu gezählt werden.

Im Gegensatz zu Lokalantibiotika, sind für Tyrothricin aber keine Resistenzen bekannt, auch nach Jahrzenten der Anwendung nicht.1 Es bekämpft Keime, die besonders häufig eine Wundinfektion hervorrufen, speziell bestimmte Staphylokokken (z.B. Staphylococcus aureus einschließlich MRSA), sowie Streptokokken (z.B. Streptococcus pyogenes)*.

1 Stauss-Grabo M et al., Decade-long use of the antimicrobial peptide combination tyrothricin does not pose a major risk of acquired resistance with gram-positive bacteria and Candida spp., Pharmazie 2014; 69:838-841

* Tyrosur® ist ein Wundbehandlungsmittel. Zur lindernden Behandlung von kleinflächigen, oberflächlichen, wenig nässenden Wunden mit bakterieller Superinfektion mit Tyrothricin-empfindlichen Erregern wie z.B. Riss-, Kratz-, Schürfwunden.