Tipps für die moderne Wundversorgung

Jede Wunde bedarf einer sachgerechten Behandlung:

Wer aktiv durchs Leben geht, kann sich jederzeit und überall verletzen.

Kann ich Wunden selbst behandeln?

Alltagswunden und kleine Verletzungen werden in der Regel selbst behandelt. Bei falscher oder fehlender Wundversorgung kann die Wundheilung verlangsamt und das Risiko einer Entzündung erhöht werden.

Kleine, oberflächliche Wunden können normalerweise selbst zu Hause versorgt und behandelt werden. Größere, stark blutende Wunden, wie zum Beispiel Schnittwunden oder auch Bisswunden, sollten stets von einem Arzt untersucht werden.

Wann zum Arzt?

Kleine Wunden , wie zum Beispiel Kratz-, Riss- und Schürfwunden gehören zum Alltag. Die meisten Wunden können auch gut selbst versorgt und behandelt werden. Doch wann sollte ich besser zu einem Arzt gehen?

Brandwunden:
Da die Hautbarriere durch Verbrennungen stark geschädigt werden kann, besteht auch bei Brandwunden ein hohes Risiko für eine Infektion. Brandwunden sollten immer von einem Arzt untersucht werden.

Bisswunden:
Bisswunden können zu schweren Infektionen führen, auch wenn Sie noch so klein sind. Lassen Sie Bisswunden immer von einem Arzt behandeln und lassen Sie gegebenenfalls Ihre Tetanus Schutzimpfung auffrischen.

Schnittwunden:
Klaffende, tiefe und stark blutende Schnittwunden, die eine Blutstillung oder Wundnaht erfordern, sollten ebenso professionell von einem Arzt versorgt werden.

Sind Sie ein Risikopatient mit Immunsupression, leiden an Diabetes melitus oder Durchblutungsstörungen? Dann sollten Sie unbedingt im Fall einer Verletzung der Hände oder Füße einen Arzt aufsuchen.

Ebenso sollten Patienten mit Fieber oder anderen Krankheitszeichen einen Arzt aufsuchen.